Wandertafel-Kirchbach
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Die 18 Mitgliedsgemeinden des Grabenland-Trail: Fernitz | St. Ulrich | Allerheiligen | Frannach | Kirchbach | Glojach | Wolfsberg | St. Nikolai | Weinburg | Weitersfeld | Mureck | St. Peter | Mettersdorf | Jagerberg | St. Stefan | Zerlach | Edelstauden | Heiligenkreuz
Grabenlandtrail-Info Kirchbach
In der Marktgemeinde Kirchbach in Steiermark konzentriert sich die Wirtschaft der umliegenden ländlichen Gemeinden. Vor allem die Schulen decken ein großes Gebiet ab, das von Empersdorf bei Heiligenkreuz bis Baumgarten bei Gnas reicht. In den letzten Jahren hat sich vor allem der Handel im Ort gefestigt. Dazu kommen größere Gewerbebetriebe in Kirchbach, Kleinfrannach, Glatzau und Ziprein, die über die Region hinaus aktiv sind. Insbesondere die Gastronomie genießt einen ausgezeichneten Ruf. Viele Entscheidungen in der Gemeinde wurden über Prozesse im Rahmen der ökologischen Landentwicklung getroffen und sind auf eine langfristige Gemeindeentwicklung ausgerichtet. Kirchbach ist eine LA21-Gemeinde. Die wirtschaftliche Grundkonzeption der Gemeindeführung orientiert sich an den Prinzipien der Nachhaltigkeit. Vor allem als Wohngemeinde entwickelt sich die Marktgemeinde Kirchbach in Steiermark. Feldbach und Leibnitz liegen etwa gleich weit entfernt.
Besonderheiten
Kirchbach wurde bereits im frühen 13. Jahrhundert erwähnt, oft im Zusammenhang mit der Grundherrschaft der Narrenecker (später Waldegger). Die Brüder auf Narreneck, Gefolgsleute des Söldnerführers Andreas Baumkircher, waren recht wilde Burschen. Als Baumkircher schon um einen Kopf kürzer war, rumorten die Narringer noch immer gegen den Kaiser. Friedrich III. sah sich gezwungen, den beiden zu schreiben, „endlich eine Ruh zu geben“, und als das auch nichts nützte, Narreneck zu zerstören und die Narrenecker mit Acht zu belegen. Aus den Trümmern der Burg wurde später die Pfarrkirche Kirchbach gebaut. Man hat an den Kaiser ein Ansuchen gerichtet, „Steine aus dem brochen Schloß“ für den Kirchenbau verwenden zu dürfen. 300 Jahre später, 1746 bis 1834, lebte ein anderer berühmter Mann auf Waldegg: Sigmund Freyherr von Schwizen, den Historiker unserer Tage als Staatsmann bezeichnen. Dieser Zeitgenosse Erzherzog Johanns war k. u. k. Konferenzrath, Ritter des ungarischen Stephansordens, Mitglied der k. u. k. Landwirtschaftsgesellschaft für Österreich, Steiermark, Kärnten und Krain, hat Bücher über moderne Staatsverwaltung verfasst und war über Jahre höchster Beamter im Osten der Monarchie. Bekannt wurde er auch ob seiner sozialen Leistung für alte Dienstboten. Am Sigmundstadl (heute noch eine Gasse in Graz) hat er eine ganze Häuserzeile für alte Dienstboten errichtet. Nach der Grundentlastung gingen in der Mitte des 19. Jahrhunderts die Grundherrschaften in Bezirksgerichte auf. Kirchbach wurde Sitz eines Bezirksgerichtes mit 25 Gemeinden und 14.500 Einwohnern. Außerdem gab es in Kirchbach ein k. u. k. Steueramt, einen Notar, einen Advokaten, den Sitz des Bezirksschulrates und eine Filiale der k.u.k. Landwirtschaftsgesellschaft.
Die 18 Mitgliedsgemeinden des Grabenland-Trail: Fernitz | St. Ulrich | Allerheiligen | Frannach | Kirchbach | Glojach | Wolfsberg | St. Nikolai | Weinburg | Weitersfeld | Mureck | St. Peter | Mettersdorf | Jagerberg | St. Stefan | Zerlach | Edelstauden | Heiligenkreuz







